Entwicklung verschiedener Mobilfunkstandards und UMTS Flatrates
Wenn man auch unterwegs das Internet mit seinem Mobiltelefon nutzen möchte, ist man meistens auf eine von zwei verschiedenen Technologien angewiesen, die sich vor allem in ihrer Geschwindigkeit und den Preisen unterscheiden. Die Datenübertragungsstandards der zweiten und dritten Generation – kurz 2G und 3G – sind momentan noch für den überwältigenden Großteil der mobilen Datenübertragung verantwortlich.
Die Evolution der Datenübertragung
GPRS ist die langsamste, auf 2G basierende Technologie, die derzeit noch im Angebot verschiedener Mobilfunkbetreiber vorhanden ist. Daten werden mit einer maximalen Geschwindigkeit von 53,6 kbit/s übertragen, was in etwa der Geschwindigkeit entspricht, die Modems für den Computer vor den Zeiten von ISDN und DSL erreichen konnten. Damit können zwar mobile Dienste genutzt werden, wirklich Freude bereitet diese Geschwindigkeit jedoch nicht, besonders, wenn man modernere Web 2.0 Anwendungen wie das Videoportal YouTube nutzen möchte.
EDGE hingegen, eine Erweiterung des GSM-Standards und noch immer auf 2G aufbauend, bietet üblicherweise Datenübertragungsraten von 220 bzw. 110 kbit/s (Download und Upload). Das ist zwar bereits deutlich schneller; das Internet, wie man es von zu Hause her kennt, bleibt aber auch mit EDGE noch verschlossen. Möchte man noch mehr Geschwindigkeit, bleibt schließlich nur das Ausweichen auf UMTS.
Angekommen in der Gegenwart
UMTS stellt die dritte Generation der mobilen Datenübertragung dar. Unter normalen Umständen sind zwar nur 384 kbit/s möglich, allerdings bieten mittlerweile fast alle Mobilfunkbetreiber den Aufsatz HSDPA an, mit dem üblicherweise Downloadgeschwindigkeiten von 7,2 Mbit/s erreicht werden sollen (allerdings würde es theoretisch auch schneller gehen). Diese Geschwindigkeit reicht bei weitem aus, um auch YouTube anzusurfen, sowie Musikstreaming und größere Downloads auf dem Handy vorzunehmen.
Ein kleines Problem gibt es dabei allerdings trotzdem: den Preis. Da die meisten Mobilbetreiber unter dem Begriff Flatrate etwas anderes verstehen, als die Nutzer, entstehen hier Unstimmigkeiten. Denn Mobilfunkbetreiber drosseln derzeit die Geschwindigkeit, wenn ein bestimmtes Volumen erst einmal erreicht ist. Das steht im Gegensatz zu „normalen“ Flatrates zu Hause und kann daher verwirrend sein.
Dennoch, wer mit UMTS-Geschwindigkeit surft, sollte auch zu einer Flatrate greifen. Anders lässt sich der Downloadspeed einer UMTS-Leitung kaum ausnutzen und macht auch schlicht weg keinen Spaß. Der Autovergleich passt auch hier, denn wer einen Porsche kauft, will schließlich auch keine Begrenzung auf 20 Kilometer pro Tag, oder?
Top 5 UMTS Flatrates Vergleich




